Anders als Hürden sind Hindernisse so schwer, dass sie nicht umgetreten werden können - laut Regelwerk zwischen 80 und 100 Kilogramm. "Die einen fallen um, wenn man dagegen tritt, bei den anderen fällt man selbst um, wenn man dagegen läuft" - so charakterisiert Deutschlands Rekordhalter Damian Kallabis den bisweilen schmerzvollen Unterschied zwischen Hürden und Hindernisbalken.
Beim 3.000-m-Hindernislauf wird die Laufstrecke vom Start bis zum Beginn der ersten vollständigen Runde ohne Hindernisse gelaufen. Dann geht es noch insgesamt sieben Mal über einen 3,66 m breiten und ebenso langen Wassergraben, der unmittelbar hinter dem Hindernis auf etwa 30 cm Länge 50 cm tief sein muss (bei älteren Anlagen 70 cm) und von dort bis zum Ende auf Laufbahnniveau ansteigt. Außerdem sind 28 Hindernisse zu überqueren, die bei den Männern jeweils 91,4 cm und bei den Frauen 76,2 cm hoch sind und deren Balken eine Kantenlänge von 12,7 cm haben. Die Hindernisse müssen so gleichmäßig verteilt sein, dass der Abstand dazwischen etwa ein Fünftel der normalen Rundenlänge beträgt, also rund 80 m.
Bei den Frauen sind die 3.000 m Hindernis seit 2005 Teil des WM- und seit 2006 des EM-Programms. Erst seit 1998 wetteifern weibliche Teilnehmer überhaupt offiziell über diese Strecke. Ihr Debüt bei einer internationalen Meisterschaft feierten die Frauen in dieser Disziplin bei der U 23-EM 2001 in Amsterdam. Bei den Sommerspielen 2008 in Peking folgte die olympische Premiere - gleich mit Weltrekord durch die Russin Gulnara Samitova-Galkina.
Männer:
Jukka Keskisalo (FIN)
8:24,89 Min.
Frauen:
Alessia Turawa (BLR)
9:26,05 Min.
| Datum | Zeit | Runde |
|---|---|---|
| Mi, 28.07. | 11:30 Uhr | 1. Runde |
| Fr, 30.07. | 20:25 Uhr | Finale |
| Datum | Zeit | Runde |
|---|---|---|
| Fr, 30.07. | 11:40 Uhr | 1. Runde |
| So, 01.08. | 20:15 Uhr | Finale |
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