Nicht von ungefähr nennen die Amerikaner die 400 m Hürden ein "Man-Killer-Event". Mehr noch als die 400 m auf der flachen Strecke zeigt der lange Hürdensprint dem Athleten seine Grenzen auf - körperlich wie mental. Jeder Schritt muss passen, Improvisation kostet Zeit. Ähnlich wie bei den 110 m Hürden sorgten technischer und vor allem athletischer Fortschritt sowie Akribie, wie sie der Amerikaner Edwin Moses perfektionierte, für Leistungsschübe.
Die schnellsten Männer fliegen mit acht bis neun Meter pro Sekunde oder bis zu 32 km/h über die Strecke. Damit sind sie im Vergleich zu ihren Kollegen beim 400-m-Lauf rund vier Sekunden länger unterwegs. Die weltbesten Frauen laufen um 53 Sekunden, das entspricht rund siebeneinhalb Metern pro Sekunde oder rund 27 km/h. Rund fünf Sekunden beträgt ihr Abstand zu den 400-m-Sprinterinnen.
Seit der Olympia-Premiere 1900 ist diese Strecke unverändert: Beim beschwerlichen Lauf zum Ziel stehen zehn Hürden im Abstand von 35 m im Weg. Bei den Männern sind sie 91,4 cm, bei den Frauen 76,2 cm hoch. 45 m beträgt der Abstand vom Start zur ersten Hürde und 40 m hinter der letzten zum Ziel. Die ersten Rennen in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts in England gingen noch über 440 Yards (402,336 m) und zwölf in den Boden eingelassene Hindernisse.
Männer:
Periklis Iakovakis (GRE)
48,46 Sek.
Frauen:
Jewgenija Issakowa (RUS)
53,93 Sek.
| Datum | Zeit | Runde |
|---|---|---|
| Di, 27.07. | 10:00 Uhr | 1. Runde |
| Mi, 28.07. | 20:15 Uhr | Halbfinale |
| Fr, 30.07. | 21:40 Uhr | Finale |
| Datum | Zeit | Runde |
|---|---|---|
| Mi, 28.07. | 12:50 Uhr | 1. Runde |
| Do, 29.07. | 19:30 Uhr | Halbfinale |
| Sa, 31.07. | 20:10 Uhr | Finale |
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