5.000 m - Regeln und Fakten

Blitzschnelle Strategen

Rennen, taktieren, attackieren - so lässt sich salopp das Geschehen auf den zwölfeinhalb Runden beim 5.000-m-Lauf beschreiben. Neben ausgeprägtem Ausdauervermögen müssen die Wettkämpfer auch über eine gewiefte Taktik und optimale Spurtstärke verfügen. Denn meistens wird das Rennen zum Ende hin immer schneller und die letzten 400 m werden häufig deutlich unter 60 Sekunden gelaufen.

Keine Hilfe durch "Hasen"

5.000-Meter-Weltmeister 2009:  Kenenisa Bekele aus Äthiopien © dpa Fotograf: Bernd Thissen
große Bildversion anzeigen Den Gegner immer im Blick - Läufer auf der 5000-m-Strecke.

Bei internationalen Meisterschaften gibt es keine klassischen Tempomacher. Normalerweise übernehmen diese sogenannten Hasen die taktische Verantwortung im Rennen und das Feld folgt mehr oder weniger blindlings. Bei Welt- und Europameisterschaften ist - genau wie bei Olympischen Spielen auch - jeder Läufer für seine Taktik selbst verantwortlich. Deshalb verlaufen die Rennen häufig so unvorhersehbar: Die Wettkämpfer müssen ihre eigenen Stärken, aber vor allem auch die Schwächen der Gegner kennen und ausnutzen. Zwei Rennverläufe sind dafür typisch: Entweder kommt es zu einem Temporennen, bei dem vom ersten Meter an schnell gelaufen wird. Ober aber es wird ein relativ langsames, taktisch geprägtes Rennen, das auf eine Beschleunigung auf dem letzten Kilometer und eine Sprintentscheidung hinausläuft.

Bei den Männern zählen die 5.000 m zu den klassischen Disziplinen. Vergleichbare Langstreckenläufe gab es schon bei den Olympischen Spielen der Antike, bei denen Distanzen bis zu 4.616 m absolviert wurden. Die Frauen liefen bis zur olympischen Premiere 1996 lediglich 3.000 m.

Titelverteidiger

Männer:
Jesus Espana (ESP)
13:44,70 Min.
Frauen:
Marta Dominguez (ESP)
14:56,18 Min.

Termine und Teilnehmer
Frauen - 5000 m
Datum Zeit Runde
So, 01.08. 20:40 Uhr Finale
Männer - 5000 m
Datum Zeit Runde
Do, 29.07. 18:45 Uhr 1. Runde
Sa, 31.07. 21:20 Uhr Finale
[Kompletter Zeitplan]

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