Der Marathonlauf hat seinen Ursprung im alten Griechenland. Der Bote Pheidippides überbrachte nach einem 40 km langen Lauf von Marathon nach Athen die Kunde vom Sieg der Griechen über die Perser. Nach Verkündung der guten Nachricht brach der tapfere Bote tot zusammen. Das erste olympische Rennen 1896 entsprach der historischen Route von Marathon nach Athen. Die bis heute gültige Streckenlänge von 42,195 km ergab sich erst bei den Olympischen Spielen 1908 in London: Weil die Läufer zwischen dem Start im Windsor Park und dem Ziel im White City Stadium unbedingt an der königlichen Loge vorbeikommen sollten, wurde das Teilnehmerfeld kurzerhand umgeleitet. Die Distanz wurde danach einfach beibehalten.
Der Marathon wird in Barcelona nicht als Rundkurs mit Start und Ziel im Stadion ausgetragen, sondern erstmals in der EM-Geschichte komplett ins Stadtzentrum verlegt. Hier müssen die Läufer und Läuferinnen vier Runden à zehn Kilometer absolvieren. Der zu bewältigende Höhenunterschied pro Runde wird nur 21 Meter betragen - der Kurs kann somit als flach bezeichnet werden. Damit die Läufer in der Hitze des katalanischen Sommers nicht austrocknen, können sie sich alle fünf Kilometer an den Verpflegungsstationen mit Flüssigkeit versorgen. Laufen im Windschatten von Begleitfahrzeugen ist nicht gestattet. Die Weltrekorde in dieser Disziplin heißen Weltbestleistungen, da sie nicht auf der Bahn erzielt werden.
Männer:
Stefano Baldini (ITA)
2:11:32 Std.
Frauen:
Ulrike Maisch (GER)
2:30:01 Std.
| Datum | Zeit | Runde |
|---|---|---|
| Sa, 31.07. | 10:05 Uhr | Endrunde |
| Datum | Zeit | Runde |
|---|---|---|
| So, 01.08. | 10:05 Uhr | Endrunde |
Erstmals in der EM-Geschichte komplett ins Stadtzentrum verlegt.[mehr]
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