EM-Geschichte

Von Bern 1954 bis Göteborg 2006

Super-Ingo, Gold-Heide, Hürden-Harald, Diiiieeter Baumann: Die Geschichte der Leichtathletik-Europameisterschaften ist voller Erinnerungen an die Stars der alten Zeiten. Athleten wie Manfred Germar, Ulrike Meyfarth, Harald Schmid oder Heike Drechsler haben den kontinentalen Titelkämpfen ihren Stempel aufgedrückt. Sie rannten Europarekord oder sprangen Weltrekord. Oder Steffi Nerius, Jan Fitschen, Ralf Bartels: Sie feierten überraschende Erfolge. Deutschland, Gastgeber 1986 und 2002, ist nach dem Zweiten Weltkrieg seit 1954 wieder Teilnehmer bei den Titelkämpfen des Europäischen Leichtathletik-Verbandes. So weit reicht diese Übersicht zurück - mit Zahlen, Daten und Fakten zur Geschichte der Europameisterschaften.

EM-Legenden 
Zum Abschluss der Karriere krönte sich Steffi Nerius in Berlin zur Weltmeisterin. © Bongarts/Getty Images

Wiedersehen mit den alten Stars

Sie waren "Helden" früherer Europameisterschaften: Steffi Nerius, Ulrike Maisch, Melanie Paschke, Karsten Kobs, Oliver-Sven Buder und Guido Kratschmer. Was ist aus ihnen geworden? Tim Tonder hat sie besucht. Seine Filme exklusiv hier.[mehr]

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Kugelstoß-Europameister Ralf Bartels © picture-alliance/ dpa Fotograf: Kay Nietfeld

DLV-Medaillengewinner 2006

Zehnmal Edelmetall war das Ziel - zehn Medaillen sind es geworden: Damit waren die Hoffnungen und Erwartungen des DLV in Göteborg erfüllt. Die Trümpfe, die stachen, im Bild.[mehr]

Rückblick 
10.000-m-Europameister Jan Fitschen © picture-alliance / Sven Simon Fotograf: FrankHoermann/Sven Simon

2006: Göteborg - "Hier geht was"

Erfüllte Erwartungen, enttäuschte Hoffnungen, sensationelle Siege: Alles das gab es bei dieser EM. Aber: In der Hälfte aller Einzel-Disziplinen war Deutschland nicht konkurrenzfähig.[mehr]

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Weitsprung-Europameisterin Heike Drechsler © picture-alliance / dpa Fotograf: Arne_Dedert

Deutsche EM-Stars 1954 - 2006

Germar, Schmid, Baumann. Rosendahl, Meyfarth, Drechsler: große Namen der deutschen Leichtathletik, dekoriert auch mit EM-Gold. Eine Auswahl prominenter Titelträger - von Fütterer bis Fitschen.[mehr]

EM-Geschichte 
Feiernde Fans unterm Zeltdach bei der EM 2002 im Münchener Olympiastadion © picture-alliance / Sven Simon Fotograf: Sven Simon

2002: München setzt neue Maßstäbe

Nicht nur die Farben erinnerten an die "heiteren" Spiele von München 1972. Das Olympiastadion bot eine beeindruckende Kulisse und eine sehr spezielle Atmosphäre. Die Gastgeber wussten dies zu nutzen.[mehr]

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4x400-m-Staffel-Europameister Birgit Rockmeier, Florence Ekpo-Umoh, Claudia Marx, Grit Breuer (v.l.n.r.) © picture-alliance / ASA Fotograf: Stefan Matzke

Die deutschen Medaillengewinner 2002

Super-Ingo: der "Held" von München. Nach dem WM-Silber von 2001 nun auch EM-Gold 2002. Der lange Hamburger holte ebenso den Titel wie Grit Breuer als tapfere Schlussläuferin der 4x400-m-Staffel.[mehr]

EM-Geschichte 
800-m-Europameister Nils Schumann © picture-alliance / Sven Simon Fotograf: Sven Simon

Die Titelkämpfe 1990 bis 1998

Zum Abschluss das Beste: 1990 glänzte in Split noch einmal die "Noch-DDR". Dieter Baumann überraschte 1994 vor allem sich selbst. Budapest sah schon den künftigen 800-m-Olympiasieger Nils Schumann.[mehr]

EM-Geschichte 
400-m-Hürden-Europameister Harald Schmid © picture-alliance/ dpa Fotograf: Harry Melchert

Athen 1982 und Stuttgart 1986

Athen 1982 brachte für den DLV das bis dahin beste EM-Resultat aller Zeiten. Die beste EM-Stimmung aller Zeiten kam in Stuttgart auf. Die Fans feierten - nicht nur Harald Schmid.[mehr]

EM-Geschichte 
400-m-Europameister Franz-Peter Hofmeister (vorn) © Horstmüller

Von Helsinki 1971 bis Prag 1978

War die deutsche Mannschaft 1971 noch die stärkste unter den west- und nordeuropäischen, häuften sich 1974 und 1978 rückläufige Medaillentendenzen. In Prag gab es zumindest noch viermal Gold.[mehr]

EM-Geschichte 
DLV-Zehnkämpfer Werner von Moltke (Gold), Horst Beyer (Bronze), Jörg Mattheis (Silber/v.l.n.r.) © Horstmüller

Von Belgrad 1962 bis Athen 1969

Nach der "May-Kundgebung" von 1966 blieb Athen 1969 für die Westdeutschen eine "verbotene Stadt". Budapest 1966 hatte sich als golden erwiesen. Auch 1962 gab es große EM-Tage für Deutschland.[mehr]

EM-Geschichte 
Stabwechsel zwischen Heinz Fütterer (li.) und Manfred Germar 1958 © Horstmüller

Bern 1954 und Stockholm 1958

Fußball-Weltmeister war Deutschland 1954 schon. Dann kam Heinz Fütterer: Doppel-Gold bei Deutschlands erster EM-Teilnahme nach dem Krieg. 1958 in Stockholm gabs Gold im halben Dutzend.[mehr]

Weitere Informationen
Sprint-Doppelsieger Francis Obikwelu (Portugal) © picture-alliance / Sven Simon Fotograf: Frank Hoermann/Sven Simon

Die Titelträger von Göteborg

Alle 47 Sieger der EM 2006 im Überblick.[mehr]

EM-Statistik
EM-Statistik © NDR

Medaillenspiegel und Nationenwertungen

Gold, Silber, Bronze und Finalplatzierungen 1954 -2006.[mehr]

EM-Medaillenstatistik

Irena Szewinska, Fanny Blankers-Koen, Renate Stecher: die erfolgreichsten EM-Teilnehmer überhaupt.[mehr]

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